Jetzt bewerben !!

Für unseren Herbstflow “Spanien”  sind noch Plätze frei!!

Zeitplan für Sevilla:

Vorbereitung: 05.September bis 10.Oktober 2019

Auslandsphase: 15.Oktober bis 17. Dezember 2019

Nachbereitung: 19.Dezember bis 31.Januar 2019/2020

17. Juli 2019

Aktuelles Projekt: Belfast

Update vom 17.07. 2019:

Uns ist es wichtig, dass ihr auch was von Land und Leuten mitgebkommt. Deshalb bieten wir regelmäßig Gruppenausflüge an. Die sind aber freiwillig. Dann gehts ins  Titanikmuseum (Gruppenfoto) oder zu einem echtem Irischen Landsitz …

 

Seit dem 13. Juni ist unsere Gruppe jetzt in Belfast. Zuerst haben alle registriert, das Wetter hier ist wesentlich kühler als in Berlin. Trotzdem konnten sich alle ihre gute Laune bewahren, den die Neugierde auf das Neue überwog doch.

 

Kurz vor dem Ablug nach Belfast

Gemeinsames Essen nach der Ankunft in Belfast

 

Uns ist es wichtig, dass sich alleTeilnehmer*innen in Belfast, ihrem Praktikumsunternehmen und natürlich auch in der Gruppe wohlfühlen. Deshalb initiieren und fördern wir Gruppentreffen und Gruppenaktivitäten

Gruppentreffen

Neben ihrem Praktikumsbetrieb lernen so alleTeinehmer’innen auch Belfast kennen  und ihre Umgebung.

gemeinsamer ausflug in die Natur

Ausflug zum Giant Causeway

Dann noch eine schöne Zeit an die Gruppe !

Die Turiner Gruppe ist zurück in Berlin!

Am 01. Juli gab es das letzte gemeinsamme Essen, Am 02. Juli ging es wieder nach Berlin zurück.

Am 11. Juli beginnt die Nachbereitungszeit. Jetzt sollen die gemachten Erfahrungen und das neu erlernte für die Ausbildungs- oder Jobsuche genutzt werden. alle Tn haben Zertifikate im Europassformat bekommen. Die können sie ihren neuen Bewerbungen hinzufühgen.

Beim Abschiedsessen!

Aud dem Weg zum Flugzeug, das alle zurück nach Berlin bringt. Ciao Torino! Es war eine schöne Zeit!

 

 

 

WILLKOMMEN IN BERLIN !!

4. Juli 2019

Aufenthalt in Turin

 

9 Wochen in einer fremden Stadt. Das muss man sich erstml zutrauen. Unsere Teilnehmer*innen (Tn) trauen es sich zu :). Dabei ist es kein Urlaub. Ida ist ein Arbeitsintegrationsprogramm, das heißt: alle Tn absolvieren ein Vollzeitpraktikum in einem Arbeitsfeld ihrer Wahl. Diesmal sind viele in der Mode unterwegs und im sozialem Bereich.

 

Die erste Woche haben alle gut überstanden. Alle sind zufrieden mit Ihren Unterkünften. Zuerst haben sich alle in ihrer Umgebung orientiert. Wo kann man gut einkaufen gehen, wo ist der nächste Park oder ein gutes Restaurant? Viele hatten auch schon Termine in ihrem Praktikumsbetrieb. Alle sind zufrieden und freuen sich auf ihre weitere Zeit in Turin.

Auslandsaufenthalte 2019

Das Projekt ist in der Verlängerung!

Turin

  • Vorbereitung ab 21. März 2019
  • Auslandsphase 28.April bis 02. Ju1i 2019 
  • Nachbereitung ab 11.Juli

Belfast

  • Vorbereitung ab 14.Mai 2019
  • Auslandsphase 9.Juni bis 15. August 2019
  • Nachbereitung ab 21. August 2019

Weiteres Angebot im Herbst. Leider können wir noch keine Termine nennen.

Trotzdem schon jetzt bewerben!

Du findest uns auch auf Facebook. Dort heißen wir Ida Pfefferberg.

 

 

 

11. Januar 2019

Bergfest in Sevilla

Jetzt ist die Hälfte der Auslandsphase vorbei und alle 10 Teilnehmer*innen sind guter Dinge. Auch in diesem Jahr erproben sich unsere Berliner*innen in ganz verschiedenen Branchen, u. a. Tourismus mit Pferden, Sportangebote für Kinder, Werbeagentur, Fotostudio, Gärtnerei und Naturschutz, und trainieren fleißig ihr Spanisch. Tja, und im Freizeitbereich wird Andalusien und Portugal entdeckt!

13. November 2018

Unsere Angebote 2018

Sevilla/Spanien

  1. Bewerbungsgespräche sind bereits  gelaufen.
  2. Vorbereitung startete: 22.08.18
  3. Auslandsphase: 06.10 – 08.12.18
  4. Nachbereitung startet: 13.12. 18
  5. Abschluss: 29.01.19
  • Turin/Italien:
    1. Vorbereitung startete am 13. März
    2. Auslandsphase vom 16.4.-18.6.18
    3. Nachbereitung Juni/Juli 2018
  • Belfast/Nordirland-UK:
    1. Vorbereitung startete am 10. April
    2. Auslandsphase vom 24.5.-26.07.18
    3. Nachbereitung im August 2018
20. Juni 2018

Hitze in Sevilla

5 Wochen hört sich lange an, sind jedoch auch für 10 Teilnehmer*innen im andalusischen Sevilla schon vorbei. Das Leben und  Arbeiten bei Temperaturen zwischen 27° -39° ist eine große Umstellung für die Berliner*innen.

Der Arbeitstag beginnt früh, in der Mittagszeit kommen alle Tätigkeiten zum Erliegen und ab 16.00 Uhr wird bis in die Abendstunden gearbeitet. Der Arbeitsausklang endet bei vielen mit einem späten, gemeinsamen Essen. Neben der beeindruckenden maurischen Architektur der Stadt, ein schönes Erlebnis ….und trotz Sonnencreme gab es leider auch erste Sonnenbrände, autsch!

Erfahrungsberichte aus Turin

Jeder Teilnehmer des Projekts Network Event Berlin schreibt nach dem Auslandsaufenthalt einen persönlichen Abschlussbericht, indem Erlebnisse, Erfahrungen und Herausvorderung ausgewertet und reflektiert werden. Anbei finden Sie einige Auszüge der Turiner-Gruppe.

Bericht 1: Praktikum in einem Atelier – Modedesign

Ausgangssituation

… Schon früher hegte ich den Wunsch einmal in Italien zu arbeiten und mir dort die Handwerklichkeit und die Passion für die Mode anzueignen … Die Evaluation mit meinem Sachberater vom Jobcenter über meinen bisherigen Werdegang und das Aufzeigen der Möglichkeiten, die sich mit der Teilnahme am Projekt Network Event Berlin mir ergeben würden, hatten mich beflügelt und mir nach langer Zeit einen Motivationsschub gegeben … Ich freute mich auf die Vorbereitungsphase, das Lernen einer neuen Fremdsprache und den Aufenthalt in einem anderen Land, fernab vom gewohnten Berlin … Vor allem war ich auch sehr neugierig bezüglich der Arbeitskultur und den Mitarbeitern in Italien. Wie werde ich mich integrieren? Werde ich viele sprachliche Hürden haben? Werde ich meine Aufgaben gut genug lösen? Ist die deutsche Arbeitskultur ähnlich der italienischen? Aber auch im Privaten habe ich mir viele Fragen gestellt. Wie werde ich die Situation in einer Wohngemeinschaft erleben? … Wie wird es, ohne die Freunde und die Familie zu leben, in einer fremden Stadt, in einem anderen Land? …

Arbeit

… Meine Kolleginnen im Atelier waren durchweg herzlich un20160518_130149d wertschätzend mir gegenüber, als auch geduldig wenn es um die Kommunikation ging. In einem Atelier geht es durchaus stressig zu, wo man schnell die Geduld verliert und die Kommunikation darunter leidet. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, hier fehl am Platz zu sein oder nicht beachtet zu werden. Ich wurde gleich zu Anfang integriert und als volles Mitglied im Team behandelt …

Wohnsituation

… Meine Mitbewohner bestanden aus zwei Jungen, 19 Jahre und 21 Jahre, und einer Mitbewohnerin, 28 Jahre … Insgesamt war die Gruppendynamik aber sehr positiv und wir haben viel miteinander unternommen … Durch die Altersmischung in meiner WG konnten wir viel austauschen an Erfahrung, als auch Meinungen zu verschiedenen Themen. Das tägliche Treffen am Küchentisch mit gemeinschaftlichem Austausches des Tagesablaufes war sehr angenehm … Auch konnte ich so viele meiner Charakterzüge entdecken, die ich mir im Alleinleben angeeignet habe …

Fazit

… Zu Anfang des Projekts war mir nicht bewusst, dass mich dieser Aufenthalt sowohl beruflich als auch privat prägen wird … Für mich persönlich gab es die Möglichkeit mich als Mensch nochmals besser kennenzulernen, im Alleingang, ohne Menschen die mich kennen. Auch die Erfahrung im Betrieb gab mir die Möglichkeit meine Fähigkeiten auszubauen und ein wenig italienische Mentalität auf mich einfließen zu lassen. Es hat mir außerdem wieder den Glauben in meine Fähigkeiten im näh- und fertigungstechnischem Bereich zurückgegeben und sogar verstärkt…

Bericht 2: Praktikum im Bereich Online Marketing

Ausgangssituation

… Und genau hier ist auch die Hauptmotivation zu finden, warum ich mich für eine Teilnahme am  Qualifizierungsprogramm „Network Event Berlin“ in Italien entschieden habe. Ich wollte endlich Berufserfahrung sammeln und mich beruflich orientieren … Persönlich gesehen, wollte ich Lebenserfahrung sammeln, aber auch sehen, wie ich alleine zurechtkomme und wie es ist, in einer Wohngemeinschaft zu leben. Auch mit dem Umgang von Finanzen, wollte ich Erfahrung sammeln …

Auslandsaufenthalt und Praktikum

… Ich kann mich noch erinnern, dass ich gegenüber der Wohnung positiv Überrascht war, da ich aus einem unerklärlichen Grund dachte, dass der Wohnungsstandard in Italien nicht dem Deutschen entspreche …

… Für mich war es auch teilweise schwer Leben und Arbeiten unter einen „Hut“ zu bekommen. Nach der Arbeit war ich schon immer sehr erschöpft und wollte eigentlich nur noch nach Hause, was essen und dann schlafen gehen. Die Realität sah aber anders aus. Nach der Arbeit musste ich fast jeden Tag noch einkaufen gehen, da ich nicht zu viel kaufen wollte und dann etwas wegwerfen zu müssen. Nach dem Einkauf hatte ich mir dann was zu essen gemacht. Doch ausruhen danach konnte ich mich meistens nicht, da ich dann noch immer was im Haushalt machen musste. Schon war ein Tag im Fluge vergangen. Allgemein habe ich gemerkt, wie viel Zeit das Berufsleben einnimmt, was mir nicht gefallen hat. In der Woche hatte ich daher auch keine Zeit und Kraft Turin zu erkunden. Dafür, dass ich einer solchen Situation noch nie ausgesetzt war, habe ich es trotzdem gut gemeistert … Die Wochenenden habe ich daher umso mehr genutzt Turin zu entdecken ….

… Nicht nur Mattia und Steffania (Mitarbeiter von Formazione 80) hatten uns vor Ort bei jedem Belangen weitergeholfen, sondern auch die Betreuer aus Deutschland. Doch am besten fand ich, dass uns auch gemeinsame Aktivitäten angeboten wurden. Dadurch hat man nicht nur die Stadt beziehungsweise das Land weiter kennengelernt, sondern auch die Gruppe dabei unterstützt zusammenzuwachsen und gemeinsam was zu erleben …

Da ich komplett andere Vorstellungen von der Arbeitskultur der Italiener hatte, war ich öfters zu spät auf Arbeit … Jedoch wurde auf Pünktlichkeit, Gründlichkeit und Professionalität geachtet und private Gespräche waren auch nicht gewünscht. Für mich war das wirklich eine große Überraschung und gleichzeitig eine Konfrontation mit meiner deutschen Identität …

Interkulturell gesehen habe ich reichlich Erfahrungen gemacht. Gerade die Essenskultur hat mir sehr gefallen … Man genießt das Essen mehr und nimmt sich auch Zeit dafür. In Deutschland kommt es mir manchmal so vor, als ob Essen nur dafür da ist, um den Hunger zu stillen. In Italien ist das Essen eher ein Genuss…IMG_2329

Wohnsituation

… Obwohl wir alle verschiedene Persönlichkeiten haben, haben wir die meiste Zeit trotzdem miteinander harmoniert und gemeinsam viel Spaß gehabt… Natürlich hatte ich mir auch manchmal mehr Privatsphäre gewünscht, aber insgesamt fand ich das gemeinsame Wohnen sehr entspannt … Konflikte gab es eigentlich nicht in der WG, sondern eher kleinere Diskussionen …

Fazit

Ich habe durch das Programm Network Event Berlin wirklich sehr viel gelernt, sei es über mich selber, über andere Menschen oder über andere Kulturen. Auf jeder Ebene, sei es die soziale, berufliche oder emotionale, habe ich Erfahrungen gemacht, die mir in meinem Leben nützlich sein werden … Auch die Gefühlswelt von mir, hat gelernt, mit Frustration und Demotivation, egal ob beruflich oder privat, umzugehen … Ich musste das erste Mal für mich selber kochen und lernen mit Geld umzugehen und dieses richtig einzuteilen … Mir hat das Praktikum gezeigt, dass ich weniger am Computer arbeiten möchte und dafür mehr Kontakt mit Menschen. Mich hat die Zeit in Turin viel selbstständiger gemacht und geholfen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen…

Bericht 3: Praktikum bei einem Modemagazin

Leben und arbeiten im Ausland

Im ersten Monat muss ich zugeben kam ich mir vor als hätte ich den perfekten Job. Damit meine ich, dass mich der Schein sehr gut für die ersten Wochen verführt hat. Dabei spielten die Sympathie meiner Chefin, der Arbeitsort direkt gelegen am Fluss Pó, daß Aushängeschild des internationalen Unternehmens eine wichtige Rolle. Meine Motivation war sehr stark, ich lernte darüber Texte attraktiv für die deutsche Web- und Facebookseite zu gestalten und diese mit Extramaterial wie Galeriepräsentationen und weiteren Mitteln aufzupeppen. Somit bekam ich die Chance im Social Media Bereich zu experimentieren … Mit der Zeit bekam ich die Schattenseiten mit, wie die hohen Hierarchien, wenig Raum für Kreativität und Eigeninitiative, Druck des Unternehmens wenn ich etwas einfordere für mich….

Was mich durch die Erfahrung in dem Magazin beeindruckt hat, war wie viel Inhalt ich erschaffen kann, wenn ich meine Zeit effektiv einsetzte. Besonders schwierig fiel mir dabei, die 9 Stunden effizient mich zu engagieren…

Die letzten zwei Wochen wurden zu einer weniger schönen Erinnerung vom Arbeitsplatz. Da die Kompromissfindung schwierig zu gestalten war. Dementsprechend nahm der Abschied für mich einen bitteren Beigeschmack. Unsere Gespräche über die Zusammenarbeit von Berlin aus setzten mich in eine nervöse Position, weil ich damit beschäftigt war denen meine Arbeitsvorstellung zu verkaufen…

Die Kulturerlebnisse in Turin wollte ich in Bilder festhalten, dazu gab es viele Gelegenheiten die mich dazu verführten. Das unterwegs sein, Neues auszuprobieren, hat mir sehr gefallen.

IMG_5870So langsam kam ich in Italien an und schaute mir gerne ein paar italiensche Seiten ab. Schließlich war ich in der Stadt der Mode, Geschichte, Kunst und Schönheit, eine Kultur voller Sinnlichkeit. Dolca-Vita-Style beginnt jetzt!

Fazit

Der Erfahrungswert an dem Projekt Network Event Berlin ist übergehend positiv. Trotz Schwierigkeiten auf der Arbeit oder ein paar Unstimmigkeiten mit meinen Mitbewohnern, bekam ich oft ein beflügeltes Gefühl von der Stadt und der Energie, die Sie mir zu vermitteln mochte. Durch das Magazin konnte ich meine Potenziale wiederentdecken und Mut tanken. Wiederum gaben mir die WG Zuflucht- und Ausfluchtmöglichkeiten für meine persönliche Entwicklung, die ich mal besser meisterte und mal weniger gut. Wegen der Teilnahme am Ida-Programm konnte ich mich durch eine neue Perspektive betrachten und wieder an mich selbst glauben. Es war eine hilfreiche Selbstreflexion, ich konnte mir Gedanken über meine Zukunft machen und an mir arbeiten…

1. September 2016